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Liebe Besucher/innen,

wir wollen mit unseren Seiten Betroffene und Angehörige über die Fibromyalgie informieren und ihnen Mut machen, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.
Wir wollen Artikel und Berichte von Ärzten der verschiedenen Fachrichtungen zur Fibromyalgie veröffentlichen und die Erkrankung aus Sicht von Betroffenen darstellen.

Was ist zur Fibromyalgie zu sagen?
Die Fibromyalgie ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild und kommt überall auf der Welt vor. Das einzige Volk, bei dem es überhaupt keine
Fibromyalgie gibt, sind die PIMA-Indianer. (Quelle: Ärzte-Woche)
Untersuchungen in England hätten angeblich gezeigt, das Fibromyalgie nur in Ländern mit einem modernen Sozialversicherungswesen vorkommt und das Patienten, wenn man ihnen das Krankengeld entzieht, nach spätestens 2 Jahren wieder gesund wären.
Studien in den USA zeigen allerdings ganz andere Ergebnissen. Untersuchungen bei den Amish People haben eine deutlich höhere Fibromyalgie Prävalenz ergeben als in der Normalbevölkerung. Bei den Amish People leiden 7,2 % und in der Normalbevölkerung 3,3 % an Fibromyalgie. (Quelle: Prof. Dr. W. Jäckel)

Die Fibromyalgie ist bis heute in der Fachwelt ein sehr kontrovers diskutiertes Krankheitsbild und die unterschiedlichen Meinungen reichen von
"weichteilrheumatischer Erkrankung" über "chronische Schmerzerkrankung" bis hin zu "psychischen Störungen" usw.
Untersuchungen sagen allerdings aus, das die Fibromyalgie keine psychische Erkrankung ist.

Am vielversprechendsten klingen aber die in den letzten Jahren gemachten wissenschaftlichen Ergebnisse, dass es sich bei der Fibromyalgie um eine Multisystemerkrankung handelt, der eine erworbene Mitochondropathie zugrunde liegt. Diese kann durch verschiedene Ursachen wie Unfälle, Infekte, Operationen, Medikamente, Umweltgiften u.a. ausgelöst werden.

Wahrscheinlich ergeht es uns Fibromyalgie-Patienten wie früher den Patienten mit einer Tuberkulose oder einem Magengeschwür:
Solange die Ursachen der Krankheit auf somatischer Ebene nicht geklärt sind, werden psycho-soziale Faktoren zur Erklärung der rätselhaften
Krankheitssymptome herhalten müssen und es besteht immer die Gefahr, dass die betroffenen Patienten von gewissen Ärzten in ihrem körperlichen Leiden nicht ganz erst genommen werden.




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Sie ersetzen in keinem Fall einen Arztbesuch, der zur Diagnosestellung unerläßlich ist.

zuletzt aktualisiet 10. Februar 2011