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Fibromyalgie ist eine schmerzhafte chronische Erkrankung, die durch generalisierte Schmerzen in der Muskulatur und im Bindegewebe gekennzeichnet ist. Sie wird begleitet von allgemeiner Müdigkeit bis hin zu schweren Erschöpfungszuständen. Die Ausprägung der Schmerzen ist sehr unterschiedlich und reicht von leichten Beschwerden bis hin zu starken Schmerzzuständen, die den Betroffenen in der Ausübung der täglichen Verrichtungen völlig außer Gefecht setzen können. Eine Reihe von unterschiedlichen Begleitsymptomen wie z.B. Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, nicht erholsamer Schlaf, Verdauungsstörungen, Schwitzen, Gefühlsstörungen, Juckreiz der Haut, Gefühl von Schwellungen, Konzentrationsprobleme, Gedächtnislücken usw. können hierbei auftreten. Die Lebensqualität der Betroffenen ist stark eingeschränkt und die Lebensweise muss zwangsläufig der Krankheit angepasst werden. Hier sollte man Arbeits- und Ruhezeiten nach dem jeweiligen Bedarf anpassen. Die Ursache der Fibromyalgie ist bis heute unverändert nur lückenhaft bekannt. Veränderungen der Konzentrationen verschiedener Botenstoffe, wie z.B. ein erniedrigter Serotoninspiegel, das Hormon Kalzitonin sowie das Wachstumshormon Somatomedin C im Serum. Die Erhöhung der Substanz P und des Nerve-Growth-Factors im Liquor können heute das Vorhandensein einer Fibromyalgie nahezu beweisen. Allerdings sind solche Untersuchungen zur Zeit nur in Forschungslabors möglich. Ob diese Werte Ursachen oder Folgen sind ist nicht klar. Sicher scheint aber das vorhanden sein von Untergruppen zu sein. Nach unterschiedlichen Schätzungen liegt die Zahl der Betroffenen zwischen 1,6 und 4 Millionen Bundesbürgern. Das Verhältnis von betroffenen Frauen wird sehr unterschiedlich bewertet und liegt zwischen 6:4 und 9:1 Auch Kinder können betroffen sein, das jüngste in Deutschland sicher diagnostizierte Kind ist 4 Jahre alt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||